Kohlweißlinge natürlich bekämpfen – So schützen Sie Ihre Ernte
Kohlweißlinge gehören zu den hartnäckigsten Schädlingen im Garten – besonders bei Kohlarten wie Brokkoli, Rosenkohl oder Rucola. Die Raupen des Kohlweißlings fressen sich in kurzer Zeit durch die Blätter und schädigen damit die Pflanze erheblich.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Kohlweißlinge sicher erkennen, effektiv und natürlich bekämpfen und zukünftigen Befall verhindern können – ganz ohne Chemie.
Ein Überblick über den Schädling
Der Große Kohlweißling (Pieris brassicae) ist ein häufig vorkommender Schmetterling mit hellen Flügeln und schwarzen Flecken. Die eigentliche Gefahr geht jedoch von seinen Larven aus. Diese fressen bevorzugt Kreuzblütler wie Kohl, Brokkoli und Rucola und können in kurzer Zeit große Schäden anrichten.
Lebenszyklus und Fortpflanzung
- Eiablage: Die Weibchen legen gelbe Eier an die Blattunterseiten von Kohlpflanzen.
- Raupenstadium: Die geschlüpften Raupen fressen sich durch das Blattwerk und häuten sich mehrfach.
- Verpuppung: Ausgewachsene Raupen verpuppen sich an festen Oberflächen, oft an Pflanzstängeln oder Mauern.
- Schmetterling: Nach der Metamorphose schlüpft der fertige Falter – der Zyklus beginnt von vorn.
In Mitteleuropa entwickeln sich zwei bis drei Generationen pro Jahr. Je früher Sie eingreifen, desto besser lässt sich der Schaden begrenzen.
Woran Sie einen Befall erkennen
- Große Fraßlöcher in den Blättern Ihrer Kohlpflanzen
- Gelbliche Eier auf der Blattunterseite
- Grün-gelb gestreifte Raupen mit schwarzen Punkten
- Stark angefressene oder kahle Pflanzen
Natürliche Methoden zur Bekämpfung
Schlupfwespen (Trichogramma brassicae)
Diese winzigen Nützlinge parasitieren die Eier des Kohlweißlings und verhindern so das Schlüpfen der gefräßigen Raupen. Sie sind besonders effektiv bei beginnendem Befall und lassen sich einfach ausbringen.
Florfliegenlarven (Chrysoperla carnea)
Die Larven der Florfliege sind aktive Räuber und fressen die Raupen des Kohlweißlings auf – ideal bei bereits sichtbarem Schaden an den Pflanzen.
Weitere Methoden
- Absammeln: Kontrollieren Sie die Pflanzen regelmäßig und entfernen Sie Raupen von Hand.
- Insektenschutznetze: Verhindern das Ablegen von Eiern durch Schmetterlinge.
- Begleitpflanzen: Pflanzen wie Dill oder Tagetes wirken abschreckend auf den Kohlweißling.
Vorbeugende Maßnahmen
- Frühzeitige Kontrolle der Blattunterseiten auf Eigelege
- Schlupfwespen rechtzeitig ausbringen
- Florfliegenlarven bei sichtbarem Befall einsetzen
- Netze auf Kohlbeeten spannen
- Abwehrende Begleitpflanzen integrieren
Produkte zur natürlichen Bekämpfung
In unserem Sortiment finden Sie eine Reihe natürlicher Produkte zur Bekämpfung des Kohlweißlings:
- Schlupfwespen (Trichogramma brassicae): Zielen gezielt auf die Eier des Kohlweißlings
- Florfliegenlarven (Chrysoperla carnea): Effektiv gegen bereits geschlüpfte Raupen
- Insektenschutznetze: Ideal für den präventiven Einsatz auf Beeten
Alle Produkte sind umweltfreundlich, sicher für Menschen und Haustiere und einfach anzuwenden.
Fazit
Der Kohlweißling kann Ihre Ernte erheblich gefährden – doch mit den richtigen Maßnahmen ist eine natürliche und wirksame Bekämpfung möglich.
Ob mit Schlupfwespen, Florfliegenlarven oder mechanischem Schutz: Sie haben alles in der Hand, um Ihre Kohlpflanzen gesund und kräftig gedeihen zu lassen – ganz ohne chemische Mittel.
Starten Sie jetzt mit der umweltfreundlichen Schädlingsbekämpfung in Ihrem Garten!